Pressekonferenz wurde abgehalten

 - Die Firma HŽ Cargo ist nachhaltig und hat Zukunftschancen, doch nur unter bestimmten Bedingungen, im Sinne weiterer Umstrukturierung worüber keine Verhandlungen mehr geführt werden können. Es gibt vier Hauptvoraussetzungen, die in genau bestimmten Fristen erfüllt werden müssen: Entlassung von 1100 Beschäftigten, Gehaltsminderung der Beschäftigten um 20 Prozent, Verkauf von all dem was nicht zur Haupttätigkeit der Firma gehört, Minderung der Abfindungen und der Ausgaben für die Beschäftigten. Falls in den nächsten zwei Wochen der Vorstand von HŽ Cargo eine Absprache mit Sozialpartner über die Erfüllung von Verlangtem finden wird, ist die kroatische Regierung bereit 230 Millionen Kuna zu sichern. Dieser Betrag würde ausschliesslich für die Abfindung von Mitarbeiterüberschuss bestimmt sein, sowie für laufende Kosten. Es handelt sich um eine Anleihe, die HŽ Cargo durch eigene Kontribution der Einnahmen rückzahlen wird, ein ähnliches Umstrukturierungsmodell gibt es bereits in Croatia Airlines, wo die Firma durch eigene Kontribution die Mittel, die für Durchführung von diesem Programm und Konsolidierung der Firma nötig waren, rückzahlt. Falls diese Voraussetzungen in den vorgeschriebenen Fristen auf positive Weise nicht erfüllt werden, wird die Firma in Konkurs mit Liquidation geraten – betonte der Minister Siniša Hajdaš Dončić, an der heutigen Pressekonferenz in Ministerium für Seewesen, Verkehr und Infrastruktur, die unter dem Thema Situation und Zukunftspläne für HŽ Cargo sttatgefunden hat.

Der Ministar Hajdaš Dončić äusserte sich auch über Verhandlungsunterbrechnung mit der Firma S.C. GRUP FEROVIAR ROMAN S.A., dem Mitglied der Grampet Gruppe aus Bukarest, letzter Woche. Trotz dem gegenseitigen Willen den Kaufvertrag über den Ankauf von 75 Prozent der Geschäftsanteile von HŽ Cargo erfolgreich zu schliessen, kam es während der Verhandlung zur wesentlichen Abweichungen hinsichtlich der Bedingungen, die in dem verbindlichem Angebot gegeben wurden, worauf die kroatische Seite gezwungen war die Verhandlungen zu unterbrechen.

 - Die Konkurskosten mit Liquidation sind höher als der Versuch zur Normalisierung von Geschäftstätigkeit, wobei das Bestehen der Firma HŽ Cargo im eigentlichen Staats -und Wirtschaftsinteresse ist, sowohl wegen äusserster Bedeutung des Bahnverkehrs als auch wegen der Verbindung dieser Transportart mit Entwicklung unserer Seehäfen und dem positiven Einfluss auf die Entwicklung anderer Industriezweige. Ebenfalls, die erwähnten 230 Millionen Kuna könnten als Anleihe an HŽ Cargo verstanden werden, die die Firma rückzahlen werde, durch Verkauf und Privatisierung von all dem was nicht zur Grundtätigkeit gehört, sowie durch Kreditschulden“, betonte der Minister Hajdaš Dončić und fügte hinzu, dass HŽ Cargo künftig ein konsolidierter Beförderer sein wird. Mit optimaler Beschäftigtenanzahl könnten Einnahmen erzielt werden, die höher sein wären als die Ausgaben, im Gegensatz zur heutigen Situation weswegen die Firma in die langfristigen Schulden in der Höhe von 800 Millionen Kuna geraten ist.

Der Direktor von HŽ Cargo, Herr Danijel Krakić betonte, dass die Firma momentan 3 482 Beschäftigte hat, die kurzfristigen Schulden betragen 248 Millionen, wobei die Forderungen ebenfalls gleich hoch sind. Auf die seitens der Journalisten gestellte Frage über den Verkauf von Bahnwagen, antwortete der Direktor Krakić, dies wäre auch eine Option, insgesamt gebe es 1800 Wagen, die verkauft werden könnten.

In Zusammenhang mit der Privatisierung von HŽ Cargo hat MInister Hajdaš Dončić eine neue künftige Privatisierung angekündigt, doch die neue Ausschreibung wird nicht dieses Jahr veröffentlicht, weiterhin wurde betont, dass einige im Cargo Eigentum befindliche Gesellschaften, beispeilsweise die RŽV Čakovec, privatisiert werden. Auf die Frage über die Tochtergesellschaft AGIT, antwortete der Minister, dass die betreffende Firma grösstenteils der Firma HŽ Cargo verbunden sein wird. Es handelt sich um eine Verbindung von allen Geschäftsbereichen, die sich zwischen AGIT und HŽ Carga als Muttergesellschaft überschneiden, wobei der Intermodaltransport und Geschäfte mit dem Projekt Marco Polo in AGIT bleiben werden.

An der Pressekonferenz waren neben dem Minister, auch der Direktor von HŽ Cargo sowie der Präsident des Aufsichtsrates der Firma Herr Hrvoje Livaja, und beigeordnete Minister, die Herren Dan Simonić und Marko Lončarević, anwesend.

27.1.2014.