Verhandlungen abgebrochen

Das Ministerium für Seewesen, Verkehr und Infrastruktur benachrichtigte am 24. Januar die Vertreter der S.C. GRUP FEROVIAR ROMAN S.A. aus Bukarest über Abbruch der Verhandlungen hinsichtlich Ankauf der Firma HŽ Cargo. Trotzt gegenseitigem Willen den Kaufvertrag über den Ankauf von 75 % der Geschäftsanteile von HŽ Cargo mit der Firma Feroviar, dem Mitglied der Grampet Gruppe zu schliessen, kam es während der Verhandlungen zu wesentlichen Abweichungen hinsichtlich Bedingungen, die in dem verbindlichen Angebot gegeben wurden, weswegen die kroatische Seite unter diesen Umständen nicht mehr verhandeln kann.

Einige Gründe warum das Ministerium die Verhandlungen nicht weiter führen kann, sind:

Die S.C: GRUP FEROVIAR ROMAN S.A hatte während den Verhandlungen keine relevanten Beweise gebracht, womit sie für die momentan gültige Staatsgarantie die Ersatzgarantie verschaffen könnte (nachträglich wurde dieses mit den Banken Kreditgebern geprüft mit denen die rumänische Firma kontaktiert hat).

Der Vertragsvorschlag seitens des Unternehmens S.C. GRUP FEROVIAR ROMAN S.A. eingereicht, entsprach überhaupt nicht den Bedingungen aus der Ausschreibung bzw. den Bedingungen des verbindlichen Angebotes.

In diesem Vertragsvorschlag werden Voraussetzungen für welche der Staat zusätzliche entsprechende Garantie sichern soll hinsichtlich des Abschlusses der Transaktion, angeführt.

Ebenfalls ist auch unannehmbar vom Staat zu verlangen, dass demnächst am Markt keine andere Betreiber handeln werden, weiterhin, dass im Ganzen die Schwierigkeiten in Bezug auf das Vermögen, das momentan als öffentliches Gut behandelt wird, gelöst werden müssen, weiterhin solle der Staat die Kosten bezüglich des Beschäftigtenüberschusses übernehmen, ebenfalls solle der Staat auch die Grundverträge mit den Hauptkunden von HŽ Cargo sichern im Sinne der Verlängerung und Exklusivität und letzlich solle der Staat alle finanziellen Risiken bezüglich bestehende Gerichtsstreitigkeiten übernehmen.

Weiterhin kann auch die letzte Forderung zur noch einem due diligence als unannehmbar qualifiziert werden, weil während der vorherigen zweimaligen due diligence alle verfügbaren Daten eingereicht wurden, weswegen die Durchführung noch einer due diligence völlig unnötig wäre. Die einzigen Daten, die nicht vorgelegt wurden, sind eigentlich die kommerziellen Bedingungen aus den Kundenabkommen der HŽ Cargo Kunden, die zum Geschäftsgeheimnis gehören bis es gewiss wird, dass die Transaktion tatsächlich abgeschlossen wird.

Unannehmbar sowie formal-rechtlich undurchführbar ist der Vorschlag einen Teil der Staatsgarantie bzw. der Schulden durch das Vermögen von HŽ Cargo zu kompensieren nachdem diese übernommen werden.