HŽ Cargo und die nationalen Güterverkehrsunternehmen in der Region unterzeichneten das Memorandum über gegenseitige Zusammenarbeit

Am Freitag, den 4. September wurde in Organisation von HŽ Cargo ein hochrangiges Treffen der nationalen Güterverkehrsunternehmen in der Region (High Level Regional Freight Meeting.) abgehalten.
 
Außer der Verwaltung von HŽ Cargo waren der stellvertretende Minister des Ministeriums für Seewesen, Verkehr und Infrastruktur, Igor Cigula, die Vorstandsvorsitzende von HŽ Infrastruktura, Renata Suša sowie die Vorsitzenden und Direktoren der Eisenbahnunternehmen der Länder der Region, SŽ Tovorni prevoz, Željeznice Federacije Bosne i Hercegovine, Željeznice Republike Srpske, Montecargo, Makedonski železnički transport und Trainkos anwesend.
Igor Cigula, stellvertretender Minister, sprach über die Marktliberalisierung und seinen Einfluss auf die Güterverkehrsleistung und betonte, dass dieses Treffen eine gute Gelegenheit sei, um offene Fragen zu klären.
 
Der Vorstandsvorsitzende von HŽ Cargo, Danijel Krakić, ist der Meinung, dass es nötig sei, solche Treffen zu organisieren und dass dieses eines der Ersten von vielen ist. Er hob hervor, dass es das gemeinsame Interesse nationaler Eisenbahnunternehmen der Region sei, Marktführer auf dem heimischen Markt zu bleiben und den Kunden eine hochwertige Dienstleistung anzubieten. Außerdem meint er, dass die administrativen, technischen, technologischen und infrastrukturellen Hürden durch eine Zusammenarbeit verringert werden können, mit dem Ziel, die Effektivität, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
 
Renata Suša, Vorstandsvorsitzende von HŽ Infrastruktura, stellte Investitionen in kroatische Eisenbahnlinien vor, mit einem Gesamtwert in Höhe von ca. 2 Mrd. €, was derzeitig die größte Investition in die Infrastruktur in Europa ist.
 
Die nationalen Eisenbahnunternehmen kamen zum Schluss, dass die weitere Entwicklung von erfolgreichen Eisenbahnunternehmen teils von einer guten multilateralen regionalen Zusammenarbeit abhängt. Des Weiteren zeigen die Verkehrskorridore, welche durch die Gebiete der Länder in der Region führen, ein Potential dieses europäischen Gebiets als Integrationssystem, wobei bemerkt wird, dass sie nicht von dem restlichen Teil des europäischen Verkehrsnetzes getrennt werden können.
 
Bei diesem Anlass wurde das Memorandum über gegenseitige Zusammenarbeit unterschrieben. Durch dieses Memorandum wurde der Rahmen für die Erweiterung der bisherigen Zusammenarbeit von nationalen Güterverkehrsunternehmen geschaffen. Die Zusammenarbeit umfasst eine gegenseitige Unterstützung bei der Umsetzung von organisatorischen, technischen und betrieblichen Veränderungen, wobei die gesamte Erfahrung zur Verfügung gestellt wird, um das Know-how sowie Informationen und Ideen auszutauschen.